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Nachrichten 06.09.2010, 12:28 Uhr

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Mit Geschichtsbetrachtung: „Selbstverwaltung stärken“

Historienreplik beim Empfang

Die Schlacht am Büfett: Gäste versorgen sich mit Leckerbissen und lassen sich Getränke zapfen. Fotos: Weber

ROTHENBURG – Als in die Gegenwart und in die Zukunft wirkendes Beispiel für die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung hat Oberbürgermeister Walter Hartl beim traditionellen Empfang zu den Reichsstadttagen den rasanten Aufstieg Rothenburgs in lange zurückliegenden Jahrhunderten hervorgehoben.
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Japanische Delegation besonders begrüßt

Klarer Akzent

Von der Stadtpfeifferey ließen sich die Japaner nicht zweimal bitten und reihten sich auf der Stöberleinsbühne in den Tanzkreis ein. Foto: Weber

ROTHENBURG – International sind die Reichsstadttage schon immer ausgerichtet – besonders was die Besucher und Gäste der Stadt angeht. Nicht von ungefähr waren aber diesmal die Akzente klar japanisch gesetzt. Im Vorfeld der 150-Jahrfeier der Freundschaft zwischen Deutschland und Japan wurde von Gastgeberseite gern die Gelegenheit genutzt, die besonders guten Beziehungen Rothenburgs ins Land der aufgehenden Sonne zu unterstreichen.
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Reichsstadttage zeigen sich als Besuchermagnet

Geballte Ladung lässt staunen

Hauruck am Blasebalg: Darsteller auf dem Grünen Markt sorgen für ordentlich Feuer vorm Amboss der Feldschmiede. Fotos: Weber

ROTHENBURG –Viele tausend Besucher aus nach und fern haben am vergangenen Wochenende ihre helle Freude an den Reichsstadttagen gehabt und zeigten sich begeistert vom Treiben auf den Plätzen, in den Gassen und vor der Mauer.
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Schillingsfürst will Projekt mit VG durchziehen

Lösung für Villa Roth angestrebt

Südansicht auf dem Reißbrett: Nach Osten lehnt sich der künftige moderne Erweiterungsbau an die Villa Roth. Bild: Firma

SCHILLINGSFÜRST – Möglichst noch in diesem Jahr möchte die Stadt Schillingsfürst die Vorbereitungen für ein gemeinsames Villa-Roth-Projekt mit der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Schillingsfürst so weit voranbringen, dass es 2011, spätestens 2012 durchgezogen werden kann.
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„Soziale Stadt“: Büro im alten Spitalgebäude

Personalfragen geklärt

Die Neue: Annika Keller

ROTHENBURG – Dass Rothenburg kein eigenes Kulturreferat hat, überraschte die Niedersächsin Annika Keller bei ihrem ersten Kontakt mit der bekannten Fremdenverkehrsstadt. Umso mehr freut sich die Neubürgerin, dass ihr im Verfahren der Stadtentwicklung das Kultur­ma­na­ge­ment übertragen wurde.
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In Rothenburg Fehlanzeige

„Tag der Jüdischen Kultur“

Heute noch Zeugnisse der jüdischen Geschichte, die Mitbürgertafel. Fotos: Schäfer

ROTHENBURG – Ein elementarer Bestandteil der Rothenburger Geschichte ist die Geschichte seines Judentums. Aus diesem Füllhorn der His­torie ließe sich schöpfen, aber das Potenzial liegt weitgehend brach. Das zeigt sich auch am „Europäischen Tag der Jüdischen Kultur“ vom vergangenen Sonntag. Es gibt auch andere Beispiele, wie die Nachbarstädte Creglingen, Crailsheim und Michelbach an der Lücke zeigen.
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Kurz gemeldet
„Also – wat nu?“
Die Tucholsky-Lesung des Kulturforums „Also – wat nu?“ findet am kommenden Mittwoch aufgrund des zu erwartenden beständigen Wetters im Toppler-Theater statt. Bei ungünstiger Witterung wird in den Musiksaal ausgewichen. Beginn ist um 19 Uhr. Antje und Martin Schneider, Berlin, lesen und rezitieren ausgewählte Texte und Lyrik aus dem eindrucksvollen literarischen Werk Kurt Tucholskys. Musikalisch kommentiert von Gabriele Müller am Piano.

Arbeitslosenquote
Leicht angestiegen, wie überall im Bereich der Arbeitsagentur Ansbach zum Ende August, ist auch für Rothenburg und Umgebung die Arbeitslosenquote. Sie liegt jetzt nach 2,9 Prozent im Juli bei 3,1 Prozent und hat damit den zweitniedrigs­ten Wert im regionalen Vergleich. Nur in Neustadt/Aisch ist sie mit 3,0 Prozent noch niedriger. Im gleichen Monat des Vorjahres hatte die Erwerbslosenquote in Rothenburg noch 4,0 Prozent betragen. Auch im Arbeitsmarkt der Tauberstadt schlägt sich die konjunkturelle Erholung nieder. Der leichte Anstieg zuletzt gilt als saisonüblich. Es ist Urlaubszeit und wenige Firmen stellen da ein. Betriebliche und schulische Ausbildungen sind abgeschlossen und junge Leute melden sich auf der Suche nach einer Stelle erst einmal arbeitslos.

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