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Am Wochenende beim Auftritt der „Arizona Ambassadors of Music“ – das typische Bild wie man es zur Zeit wöchentlich auf dem Marktplatz hat. diba-Foto |
Junge Leute auf Goodwill-Tour
Botschafter der USA sind gern gesehen ROTHENBURG – Zur Zeit haben sie Hochkonjunktur in der Stadt – bis zu zwanzig amerikanische Chöre und Instrumentalgruppen machen jedes Jahr zur Sommerzeit Station in Rothenburg und erfreuen hier Einheimische wie Touristen mit ihren Auftritten. Don und Barbara MacTavish sind „alte Hasen“ im Geschäft, wenn es um Organisation und Betreuung der US-Musikgruppen geht, die mit Chor und Band jedes Jahr in den Sommermonaten durch Europa touren und dabei Rothenburg als feste Station in ihrem Programm haben. Das Ehepaar quartiert sich seit vielen Jahren während der Saison für mehrere Wochen in Rothenburg ein, um vor Ort für die Betreuung der „Amabassadors of Music“ (der Botschafter der Musik) zu sorgen. Gemeint sind damit allein zwölf Chöre und Bands, die diverse US-Staaten vertreten und als ausgewählter Klangkörper den Kulturkalender in zahlreichen deutschen und anderen europäischen Städten bereichern.
Hinzu kommen weitere Gruppen, die über eine andere Organisation gemanagt werden sowie welche, die ihr eigenes Organisationsbüro haben. Dazu zählt „Sound of America“. Zu hören ist dieses große Orchester mit Chor am Freitag um 17 Uhr auf dem Marktplatz. Die Gruppe besucht schon seit 27 Jahren jedes Jahr die Tauberstadt!
Die „Arizona Ambassadors of Music“ gastierten am Wochenende in Rothenburg. Wenn man mit den jungen Leuten spricht hört man nur Positives über die Eindrücke von Deutschland und Europa. Etwaige Verstimmungen auf nationaler Ebene spielen bei solchen kulturellen Begegnungen keine Rolle. Das bestätigt auch Don MacTavish, der die Gruppen am ersten Abend in der Schrannenscheune begrüßt und ihnen praktische Tipps gibt. Am zweiten Abend werden sie dort von der Tour-Organisation zu einer Abschiedsparty eingeladen.
Besonders erfreulich ist es, dass die Ambassador-Gruppen alle jeweils zwei bis drei Tage in Rothenburg bleiben. Das sind immerhin zusammen 2500 Personen, die hier übernachten, essen und einkaufen. „Ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Fremdenverkehr“ stellt Verkehrsdirektor Johann Kempter fest.
Das Thema, ob man diese US-Gruppen nicht etwas mehr seitens der Stadt hofieren könnte, wenn sie schon kostenlos auftreten, wird jetzt wieder im Verkehrsamt diskutiert. Die Stadt stellt die Schrannenscheune zur Verfügung, aber ansonsten gibt es weder eine offizielle Begrüßung noch sonst eine städtische Willkommens-Geste. Das überlässt man Don McTavish, aber der gehört ja zum US-Tourbüro.
Wenigstens die US-Flagge könnte man hissen, hat jemand angeregt – aber das bringt wohl wenig. Schöner wäre da schon eine mehr persönliche Geste für die musizierenden Gäste. diba, 07.07.2003 |
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| Fest der Klänge | Festliche Musik für Trompete und Orgel von Stanley, Bach, Mendelssohn, Widor und Busser erklingt beim Nachtkonzert im Rahmen der Reichsstadt-Festtage am Samstag, 4. September, in der St.-Jakobs-Kirche. Ausführende sind das Duo Pliquett und Gast, das seit 1979 gemeinsam konzertiert: Joachim Pliquett, Solotrompeter des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, und Avid Gast, Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Lübeck. Mehr als 300 Konzerte haben sie schon im In- und Ausland gegeben und sind beispielsweise bei den Weihnachtskonzerten des Winds-bacher Knabenchores gerne gehörte Gäste in St. Jakob. Karten für das Konzert, das nach dem Feuerwerk um 22.15 Uhr beginnt, sind an der Abendkasse erhältlich.
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| Arbeitslosenquote | Leicht angestiegen, wie überall im Bereich der Arbeitsagentur Ansbach zum Ende August, ist auch für Rothenburg und Umgebung die Arbeitslosenquote. Sie liegt jetzt nach 2,9 Prozent im Juli bei 3,1 Prozent und hat damit den zweitniedrigsten Wert im regionalen Vergleich. Nur in Neustadt/Aisch ist sie mit 3,0 Prozent noch niedriger. Im gleichen Monat des Vorjahres hatte die Erwerbslosenquote in Rothenburg noch 4,0 Prozent betragen. Auch im Arbeitsmarkt der Tauberstadt schlägt sich die konjunkturelle Erholung nieder. Der leichte Anstieg zuletzt gilt als saisonüblich. Es ist Urlaubszeit und wenige Firmen stellen da ein. Betriebliche und schulische Ausbildungen sind abgeschlossen und junge Leute melden sich auf der Suche nach einer Stelle erst einmal arbeitslos.
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