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Dach gerichtet und damit für den Verkauf vorbereitet: Das „Sorgenkind“ an der Schweinsdorfer Ortsdurchfahrt. |
Neusitz ist stolz auf das Vorzeigebeispiel Schweinsdorf und will es ausdehnen
Vorbildliche Innenentwicklung SCHWEINSDORF/NEUSITZ – „Wir sind seit Dezember 2008 Vorzeigebeispiel für ganz Bayern,“ freut sich der Neusitzer Bürgermeister Rudolf Glas und weist auf die Informationsplattform ländlicher Raum und Landentwicklung hin. Dort wird die Innenentwicklung des Ortsteils Schweinsdorf als besonders gelungen in ihrer belebenden und gleichzeitig flächensparenden Dimension dargestellt. Bei dem Projekt, über das wir wiederholt berichtet haben, ist es gelungen, mit wohl abgestimmten Schritten dem Ort neue Vitalität und neuen Geist einzuhauchen. Das Aufwerten des Kerns reicht von der Umnutzung leerstehender Bauernhäuser, Scheunen und Ställe bis hin zur gezielten Nachverdichtung durch die Bebauung bisher ungenutzter Flächen.
Auch so mancher Schandfleck, der über viele Jahre hinweg Kopfzerbrechen bereitete, ist inzwischen verschwunden oder auf dem besten Weg der Vergangenheit anzugehören. Sehr zur Freude der Schweinsdorfer, die sich freilich diesen Erfolg zu wesentlichen Teilen selbst erarbeitet haben.
„Die engagierte und intakte Dorfgemeinschaft trug wesentlich dazu bei, das ehrgeizige Projekt Zukunftsplan Innenentwicklung zusammen mit professioneller Hilfe erfolgreich auf den Weg zu bringen,“ heißt es im Resümee, das unter anderem auch mit einer eindrucksvollen Zahl unterlegt ist.
Für immerhin 20 Gebäude konnte bisher eine andere Verwendung gefunden werden bzw sind die Weichen für eine Zukunft unter einem neuen Besitzer gestellt worden.
Direkt an der Ortsdurchfahrt zog ein Anwesen mit seinem wenig präsentablen Äußeren bislang mehr die Blicke auf sich als es den Schweinsdorfern lieb sein konnte. Die Gemeinde hat inzwischen das Dach hergerichtet und damit eine wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen, dass es demnächst in andere Hände übergehen kann.
„Der potenzielle Kaufinteressent hat uns versprochen, dass er uns den Aufwand zurückerstattet,“ erläutert Bürgermeister Glas und freut sich, dass es nun auch direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite eine erfreuliche Entwicklung zu vermelden gibt. Das kleine Fachwerk-Bauernhaus dort konnte verkauft werden und soll mit Rücksicht auf die alte Bausubstanz hergerichtet werden. Glas: „Für das Landesamt für Denkmalschutz gibt es bei uns jetzt einiges zu tun“,
Am Beispiel Schweinsdorf hat die Gemeinde Neusitz inzwischen auch schon Impulse setzen können, was nächste Schritte für den Kernort Neusitz angeht.
Auch dort ist ein Konzept zur Innenentwicklung auf dem Weg und damit wäre noch lange nicht das Ende erreicht. „Wir möchten so etwas in allen Ortsteilen durchführen,“ betont das Gemeindeoberhaupt und kündigt an, die Bewohner in Versammlungen umfassend über die vorhandenen Chancen und Möglichkeiten zu informieren: „Damit’s ein Erfolg wird. Alle müssen an einem Strick ziehen.“
Im Kernort Neusitz schreitet parallel zur geplanten Innenverdichtung auch die Neubautätigkeit draußen in der Siedlung voran. Im Kreisfeld wächst ein Haus nach dem anderen aus dem Boden. Derzeit wird schon der dritte Abschnitt dieses Richtung Erlbach zu beiden Seiten der Straße gelegenen Siedlungsgebiet bebaut. Über 30 Parzellen stehen hier noch zur Verfügung, so dass die Gemeinde erst einmal keine weitere Vorsorge treffen muss.
Danach könnte vielleicht der eine oder andere Neu-Neusitzer sein Glück und sein Zuhause in umgenutzter Bausubstanz oder auch in einer Baulücke im Altort finden, im Kernort oder auch in einem der anderen Ortsteile. Zudem finden Zuzügler auch in der Siedlung ein neues Zuhause, ohne dass sie neu bauen. Der eine oder andere Eigentümerwechsel sorgt dafür, dass sich der Landverbrauch in Grenzen hält. ww, 03.02.2009 |
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| Arbeitslosenquote | Leicht angestiegen, wie überall im Bereich der Arbeitsagentur Ansbach zum Ende August, ist auch für Rothenburg und Umgebung die Arbeitslosenquote. Sie liegt jetzt nach 2,9 Prozent im Juli bei 3,1 Prozent und hat damit den zweitniedrigsten Wert im regionalen Vergleich. Nur in Neustadt/Aisch ist sie mit 3,0 Prozent noch niedriger. Im gleichen Monat des Vorjahres hatte die Erwerbslosenquote in Rothenburg noch 4,0 Prozent betragen. Auch im Arbeitsmarkt der Tauberstadt schlägt sich die konjunkturelle Erholung nieder. Der leichte Anstieg zuletzt gilt als saisonüblich. Es ist Urlaubszeit und wenige Firmen stellen da ein. Betriebliche und schulische Ausbildungen sind abgeschlossen und junge Leute melden sich auf der Suche nach einer Stelle erst einmal arbeitslos.
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