Endspurt läuft

Marktprojekt wird am 13. Dezember eröffnet

ROTHENBURG – Nur noch ein Dutzend Tage bleiben Zeit. Am Dienstag, 13. Dezember, und damit zehn Tage vor Weihnachten, soll der neue Edeka-Markt mit Bäckerei-Café in der Bodelschwinghstraße eröffnet werden. Der Endspurt läuft auf vollen Touren, beim Ausstatten des Innenbereiches und auch bei den Arbeiten vor der Tür.

Gebogener und mit viel Glas versehener Eingangsbereich des neuen Marktprojektes. Foto: Weber

Gebogener und mit viel Glas versehener Eingangsbereich des neuen Marktprojektes. Foto: Weber

Von den rund 35 000 Artikeln, die Rudolf Bächner (58) und sein Team im neuen Edeka-Markt auf 2500 Quadratmeter Verkaufsfläche im Endzustand für die Kundschaft bereithalten werden, ist das Kernsortiment ohne Frischeprodukte schon weitgehend eingeräumt in den Regalen.

Zettel mit der Aufschrift „Verprobt/Finger weg“ warnen hinter schützender Plastikfolie davor, jetzt noch etwas zu verrutschen. „Die Anordnung ist ganz genau ausgetüftelt,“ begründet der rührige Supermarkt-Mann.

Er weiß, wovon er spricht. In den letzten 10 Jahren hat er, neben seinem Engagement als Pächter auf dem Hasa-Gelände und beim Markt in der Widmannstraße, drei Märkte in eigener Regie gebaut. In Schillingsfürst und Schnelldorf laufen unter seiner Führung Geschäfte mit jeweils 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche. Das in Muhr am See mit knapp 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche ist inzwischen vermietet an einen Marken-Discounter.

Allenthalben Gewusel

Überaus konzentiert geht es in diesen Tagen zur Sache im Innern des bisher flächengrößten Bächner-Marktes. „Du brauchst einfach Platz, damit sich das Sortiment ausleben kann,“ sagt er, während es um ihn herum allenthalben nur so wuselt zwischen den Regalen und Vitrinen.

Zum einen gibt es noch jede Menge zu tun beim Einräumen von Ware. Zum anderen gilt es die letzten Einbauten vorzunehmen. Auch die eine oder andere Leitungsverbindung ist noch herzustellen, damit alles zuverlässig funktioniert, wenn es los geht an jenem zweiten Dienstag im Dezember.

Für Rudolf Bächner erfüllt sich mit dem Markt in der Bodelschwinghstraße ein langgehegter Traum. Seit vielen Jahren liebäugelt er mit diesem Standort hier zwischen Schlachthofkreuzung und Kreuzung vorm Spitaltor. Als das Signal von Edeka kam, hier ein großes Marktprojekt aus dem Boden stampfen zu wollen, stand für ihn schnell fest: Da musste er mit im Boot sein.

Allerdings war das leichter gesagt als getan. Anfangs stellte nämlich die Behördenforderung, der von ihm betriebene Markt auf dem Hasa-Gelände müsse aus Gründen der altstadtnahen Versorgung bestehen bleiben, ein unüberwindbares Hindernis dar. Eine riesige Investion in neue Geräte wäre dort erforderlich gewesen. Das hätte den Pächter in spe zusammen mit den knapp 2,5 Millionen Euro, die im neuen Markt für die Einrichtung und den Warenbestand zu investieren sind, finanziell überfordert.

Bächner ist froh, dass mit dem Lieferservice ein Kompromiss gefunden werden konnte, wenn er auch die Latte verglichen mit anderen Marktverlegungen vor der Altstadt für etwas zu hoch gelegt hält. Währenddessen bringen Monteure den Sortiertisch eines der modernsten Pfand-Automaten Deutschlands in Stellung. Die Flaschen gelangen dort über eine Wendelrutsche in den Keller und unterqueren unten auf einem Förderband das gesamte Gebäude. -ww-

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