In Rekordbauzeit fertiggestellt

Moderne Marktausstattung und zeitgemäßer Komfort im neuen Edeka-Markt

ROTHENBURG – In einer Rekordzeit von nur sechs Monaten ist am südlichen Stadtrand von Rothenburg  ein neuer großer Edeka-Markt entstanden, der am gestrigen Dienstag eröffnet wurde. Am Vorabend fand eine kleine Einweihungsfeier für Gäste und Mitarbeiter statt, bei der anerkennendes Lob zu hören war.

Marktchef Rudolf Bächner und Familie freuen sich über die zielgerichtete Fertigstellung.

Marktchef Rudolf Bächner und Familie freuen sich über die zielgerichtete Fertigstellung.

Neidlos gestand Bürgermeister Dieter Kölle dem Unternehmensverbund zu, den baulichen Wettbewerb um die Fertigstellung gewonnen zu haben: „mit knappem Vorsprung.“ Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht die neue Mehrzweckhalle der Stadt kurz vor der Fertigstellung und wird Ende Dezember in Betrieb gehen, wenn erste kleinere Turniere stattfinden. Die offizielle Einweihung folgt dann im Januar. Der Termin steht schon fest: Freitag, der 13. Januar um 18 Uhr. In die Freude über den neuen Markt mische sich ein Wermutstropfen, meinte Dieter Kölle. Die Schließung des alten Edeka-Marktes auf dem Hasa-Geländ bedeute einen Verlust an Zentralität für die Altstadt, aber mit dem vereinbarten Lebensmittel-Lieferservice für Bürger habe man einen Kompromiss gefunden. Anders als in der Vorweihnachtszeit üblich, wünschte der Bürgermeister dem Marktbetreiber Rudolf Bächner und dem eingemieteten Brothaus keine ruhige Zeit, sondern viel Andrang und gute Geschäfte, damit sich der Start in die heiße Phase vor Weih-nachten auch lohne.

Gäste der Eröffnungsfeier: Geschäftspartner, Mitarbeiter und Handwerker.      Fotos: sis

Gäste der Eröffnungsfeier: Geschäftspartner, Mitarbeiter und Handwerker. Fotos: sis

Ein großes Dankeschön sprach Edeka-Prokurist Herbert Seufert dem ganzen Bächner-Team aus. Es habe in den letzten Wochen und Monaten „sein Bestes gegeben, damit dieses Haus in vollem Glanz erstrahlen kann.“ In erster Linie den exzellenten Kaufleuten in den Regionen habe es die Edeka-Gruppe zu verdanken, „dass sie die Nummer 1 im deutschen Lebensmittelhandel geworden ist.“ Als Mehrfilialist stelle Rudolf Bächner sein Können bereits seit Jahren unter Beweis und sei bei Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern anerkannt und beliebt. Seine Glückwünsche zur gelungenen Einweihung verband Herbert Seufert mit der Hoffnung, dass der Markt beim Verbraucher Anklang findet und sich im Laufe der Zeit auch der wirtschaftliche Erfolg einstellen möge. Die Zahlen sprechen für sich: Auf einer 2500 Quadratmeter großen Verkaufsfläche werden 30000 Artikel angeboten. Die Fleisch-, Wurst-, Käse- und Fischabteilung erstreckt sich auf 22 Metern. Die Obst- und Gemüseabteilung umfasst 170 Quadratmeter. Eine Vielzahl von Bioprodukten, die sich über alle Abteilungen erstreckt, runden das Warenangebot ab. „Einzigartig“ nannte Herbert Seufert die große Auswahl an veganen Produkten, die keinerlei tierische Zutaten enthalten. Auch die Regionalität sei ein wichtiger Bestandteil des Marktkonzeptes. Es würden gezielt Produkte angeboten, die aus der Region stammen und auch hier produziert werden. „Wir stützen hiermit die heimischen Erzeuger und sind ihnen bei der Vermarktung behilflich“, betonte der Edeka-Prokurist und fügte an: „Ein indirekter Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen wird damit ebenfalls geleistet.“

lls geleistet.“ Mit dem Brothaus im Edeka-Markt ergänzt ein leistungsstarker Bäcker aus der Region mit seinen Brot- und Backwaren in Verbindung mit einem kleinen Café das Sortiment – im Sommer mit Außenbestuhlung. Das Brothaus betreibt in Rothenburg mittlerweile sechs Filialen. Umsatzstärkster Standort ist bisher das „Zentro“. In der neuen Filiale sind acht Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt arbeiten im Unternehmehmen 780 Beschäftigte. Auch Rudolf Bächner hat mit dem neuen Markt zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und seinen Personalstand auf fast fünfzig Beschäftigte erhöht. Seine Eltern, die auch bei der Einweihung dabei waren, haben in den 50er Jahren mit einem kleinen Edeka-Markt in Schillingsfürst angefangen. In der Anfangszeit betrug die Verkaufsfläche 100 Quadratmeter, die Tageseinahme lag bei 75 D-Mark pro Tag. Die Dimension des heutigen Marktes zeigt die schnelle Entwicklung des Einzelhandels – und ist ein Phänomen mit offenem Ende. Die neue Aldi-Filiale am Edeka-Standort eröffnet Anfang Februar. Vertreter des Discounters gehörten ebenfalls zum geladenen Gästekreis. sis

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