Auf Auffrischungskurs

Neue Gesichter und Arbeiten bei der Künstlerbund-Schau

ROTHENBURG  – Trotz der feuchtkühlen Wetterlage und zahlreicher parallel stattfindender Veranstaltungen ließen es sich die Rothenburger Kulturliebhaber, unter ihnen der Bürgermeister Kurt Förster und einige Stadträte, nicht nehmen, sich bei der Vernissage des Rothenburger Künstlerbundes zahlreich zu versammeln.

Einen Besuch wert: Die neue Ausstellung im ehemaligen Fleischhaus ist noch bis Januar zu sehen.

Ein ausstellungsreiches Jahr läge hinter dem Verein, so der Vorsitzende René Bissbort bei seiner Eröffnungsrede. Mit der Schülerausstellung der Oskar-von-Miller-Realschule begann das Künstlerbundjahr, anschließend kam die traditionelle Osterausstellung, welche von der Ausstellung der Montessori-Schule abgelöst wurde. Diese habe zum ers­ten Mal stattgefunden und sei eine „wirklich positive Überraschung gewesen“, verkündete der Vorsitzende. Darauf folgte die Sommerausstellung und der Schülerwettbewerb, der ebenfalls in diesem Jahr seine Premiere feierte. Schüler aus allen Rothenburger Schulen nahmen daran Teil und er fand großen Zuspruch. Der Schülerwettbewerb soll fortan alle zwei Jahre stattfinden.

Bürgermeister Kurt Förster und Vorsitzender René Bissbort. Fotos: Hiller

René Bissbort betonte, wie wichtig es dem Verein sei, die Jugend zu fördern und eine Plattform für Nachwuchskünstler zu bieten. Bei dieser Gelegenheit bat er um Spenden, die es ermöglichen sollen die Jugendarbeit weiter auszubauen. Eine weitere positive Nachricht, die der Vorsitzende zu verkünden hatte waren die neuen Mitglieder, die die Künstler dieses Jahr in ihrer Mitte begrüßen durften. Freudig verkündete René Bissbort, dass bei der Weihnachtsausstellung zum ersten Mal Luise Limburg und bereits zum zweiten Mal Carmen Hiller und Viktoriya Schellhorn mit dabei seien.

Bürgermeister Kurt Förster, der  schon fast traditionell bei den Vernissagen des Künstlerbundes die Stadt Rothenburg vertritt, ließ es sich nicht nehmen, ein paar lobende Worte zu sagen. Es sei jedes Jahr erfreulich so interessante Ausstellungsstücke zu sehen und dass sich jedes Jahr neue Künstler dem Künstlerbund anschlössen. Er bedankte sich im Namen der Stadt bei dem Verein für die Förderung der Jugend und bezeichnete die alljährliche Vernissage zur Weihnachtsausstellung als wiederkehrendes „Highlight“.

Eine Arbeit von Viktoriya Schellhorn: sie stellte zum zweiten Mal aus.

Für den musikalischen Rahmen sorgte zum ersten Mal Amelia Hansen, die mit selbst komponierten Liedern beeindruckte. Das Publikum sparte nicht mit Applaus. Bei Glühwein und Gebäck genossen die Kunstliebhaber das persönliche Gespräch mit den Künstlern und den kulturellen Austausch. Zahlreiche Künstler zeigen bei dieser Ausstellung ihr Können und was sie bewegt. Dadurch ist eine spannende und von Abwechslungsreichtum ge­kenn­zeich­nete Ausstellung entstanden, die einen Besuch wert ist. Die Ausstellung im Fleischhaus ist noch bis zum 6. Januar zu sehen: immer donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. ch

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