Richtlinien perfektionieren

Regelwerk für die Vergabe der Plätze beim Reiterlesmarkt in Überarbeitung

ROTHENBURG – Buden, Stände oder Geschäfte. Bislang enthalten die Richtlinien für die Vergabe an die Bewerber beim Reiterlesmarkt noch diese unterschiedlichen Bezeichnungen. Vermutlich in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten könnte der Stadt-rat eine Neufassung verabschieden, die für klare Verhältnisse sorgt.

Auch die Abmessungen für das Karussell sind in den Vergabe-Richtlinien festgelegt. Foto: Weber

Es gehe dabei vor allem um eine Vereinheitlichung von Begrifflichkeiten, unterstreicht Oberbürgermeister Walter Hartl. Zuletzt hatte ein Bewerber wiederholt versucht, vor dem Verwaltungsgericht  einen Platz für sein Karussell auf dem Reiterlesmarkt zu erstreiten. Damit scheiterte er zwar, aber bei den Verfahren sei deutlich geworden, dass es in den städtischen Vergabe-Richtlinien durchaus Nachbesserungsbedarf gebe. Auch wenn es sich dabei für Nichtjuristen nur um redaktionelle Feinheiten zu handeln scheine, macht Rechtsdirektor Michael Sommerkorn deutlich.

Der Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft, Personal und Soziales hat jedenfalls in seiner Sitzung letzte Woche die Weichen für besagte Neufassung mit vereinheitlichtem Begriff gestellt. Nun soll der Stadtrat – wenn möglich noch in seiner Jahresschluss-Sitzung und damit bei vorweih-nachtlicher Stimmung im Kerzenschein – die Änderungen absegnen und mit seinem Beschluss für klare Verhältnisse sorgen.
Wenn schon geändert werde, solle das Regelwerk auch gleich bei gewissen Vorgaben mehr ins Detail gehen als bisher. So werde es beispielsweise in Sachen Karussell genauere Angaben zu den Abmessungen und zu den unterschiedlichen Bereichen geben. Außerdem wird das Heizen in den  Buden mit Gasflaschen künftig ohne Ausnahme untersagt – aus grundsätzlichen Sicherheitsüberlegungen.   -ww-

Ein Kommentar zu Richtlinien perfektionieren

  1. Udo Thiele sagt:

    Zum Thema Gestaltung auf dem Reiterlesmarkt: Vor zwei Jahren haben die Buden auf dem Reiterlesmarkt ein größeres Dach bekommen. Das Ergebnis ist wohl für viele etwas „unglücklich“ geraten. Meine Hoffnung, dass diese an LKW-Planen erinnernde Optik nun im zweiten Jahr irgendwie kaschiert wird, hat sich leider nicht erfüllt.
    Aus meiner Sicht muss hier dringend nachgebessert werden. Ich kenne keinen Weihnachtsmarkt mit solch unsäglichen „LKW-Planen“ auf den Budendächern. Unter einem altdeutschen Weihnachtsmärchen, wie es Rothenburg mit seinem Reiterlesmarkt im Advent – bis vor 2 Jahren – immer war, stellen sich die meisten Besucher und auch die Einheimischen etwas anderes vor…

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