Segen bringen und Segen sein

Sternsinger zogen heuer zu den Häusern, um für Kinder im Partnerland Peru zu sammeln

SCHILLINGSFÜRST – Peru ist das Partnerland der diesjährigen Sternsingeraktion, zudem steht das Thema „Inklusion“ im Mittelpunkt.

Dekan Hans-Peter Kunert segnete die Kreide der Sternsinger im Gottesdienst. Fotos: Schwandt

Gerade in den armen Ländern gilt eine Behinderung oft als Schande. Kinder mit Beeinträchtigungen werden häufig versteckt und von den wenigen Bildungseinrichtungen, die es überhaupt gibt, ferngehalten. Unter dem Motto „Wir gehören zusammen“ haben sich die Sternsinger auf den Weg durch die Kirchengemeinden gemacht, sie folgen ihrem Stern, wie die Weisen aus dem Morgenland. Sie wollen Segen bringen und Segen sein für die Kinder in Not.
Die drei Könige, die Weisen aus dem Morgenland, haben den langen und beschwerlichen Weg auf der Suche nach ihrem Erlöser nicht gescheut, so Pastoralreferentin Carmen Chivu, sie seien erfüllt gewesen von einer großen Sehnsucht. Vertrauensvoll sind sie dem Stern gefolgt, bis sie den neugeborenen König gefunden hatten und vor ihm auf die Knie gefallen sind, um ihn anzubeten.
Sie hatten drei Geschenke mitgebracht, Gold stehe für das Kostbarste, was es zu verschenken gibt. Weihrauch bedeute Anbetung und Huldigung. Die Myrrhe schließlich sei ein Zeichen des Leidens und des Schmerzes. Chivu forderte die Gläubigen auf, auf den Stern zuzugehen, der in alle Winkel des Lebens leuchtet und sich berühren zu lassen.
Im festlichen Gottesdienst segnete Dekan Hans-Peter Kunert die Kreide, mit der die Sternsinger ihren Besuch an den Türen der Häuser anschreiben und er dankte den Kindern und Jugendlichen, die durch die Straßen ziehen, um Geld zu sammeln, damit den Kindern mit Behinderung ein gutes Leben gelingt. In mehreren Gruppen ziehen die Sternsinger zu den Häusern – mit ihrem Sternsingerlied und den Dreikönigswünschen bringen sie Segen und Freude zu den Menschen. sw

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