Zweimal närrischer Hochgenuss

Gattenhofen wird Ruf als Faschingshochburg in der Landwehr wieder gerecht

GATTENHOFEN – „Wieder ist ein Jahr vollbracht, mancher hat viel Mist gemacht. Solange hat es nun gedauert, der Narr schon lange in uns lauert. Endlich ist es nun soweit in Gattenhof is Faschingszeit!“ Mit diesen Worten begrüßten die Sitzungspräsidenten Klaus Brandl und Christian Schopf nun im 12. Jahr die ausgelassenen Gäste in Gattenhofen zu den zwei Sitzungen des örtlichen Faschingsvereins.

Humorvoller Einblick in die Geschehnisse in einem Altenheim. Foto: privat

Auch der geistliche Hochwürden aus der Gemeinde mischte sich unter das Publikum. Die hauseigene Garde (Mareike Krieg, Lena und Theresa Reichert, Larissa Botsch und Lisa Dürr) eröffnete die  jeweils vierstündigen Sitzungen schwungvoll mit einem Gardetanz. Anschließend bekamen die Zuschauer eine humorvolle Darbietung, die sich so  in jedem Altenheim abgespielt haben könnte, zu sehen. Die Mitwirkenden waren Christian Weiniger, Markus Köhnert, Leon Beyer und Michael Kamleiter.

Auch dieses Mal konnte die Gruppe „Hühner“, bestehend aus Manfred Langenbuch, Rainer Kistner, Rainer Ehnes, Rudi Schmidt, Jürgen Kreiselmeier sowie Albert Heißwolf, das Publikum begeistern. Sie berichteten von einer Begebenheit, die sich in der gemeindeeigenen Kläranlage durchaus so abgespielt haben könnte. Schon zur festen Größe in Gattenhofen gehört die Abordnung des Neusitzer Gemeinderates, bestehend aus Verena Löblein, Matthias Hertlein, Heinz Gundel, Rainer Burger und Thomas Schöller. Sie durften auch dieses Jahr nicht von der Bühne ohne eine Zugabe zum Besten gegeben zu haben.
Mit einer Sondersendung „Aktenzeichen XYG“ wurden örtliche Dorfgeschichten dem Publikum auf lustige Weise von Manfred Langenbuch, Rainer Ehnes, Klaus Brandl, Christian Weiniger Jürgen Kreiselmeyer nahe gebracht. Im zweiten Teil des Abends, wie es Tradition ist in Gattenhofen, stellte die Garde erneut ihr Können unter Beweis.
Die Gruppe „Melaxx“ (Philip Haag, Krister Gehringer und Gerd Herrmann) brachte dem begeisterten Publikum eine Yogastunde der besonderen Art nahe. Zum ersten Mal wurde dem Publikum in Gattenhofen eine Seniorengarde angekündigt. Die alten Damen und Herren (Jörg Dürr, Svenja Täufer, Rolf und Ingrid Dürr, Karin Walter, Herbert Walter, Patrik Herrscher und Lisa Dürr) schwangen lustvoll und gekonnt das Tanzbein. Auch die Seniorengarde konnte mit der Zugabe punkten.
Ein alter Freund des Gattenhöfer Faschings, Peter Marsch, konnte dieses Mal seine magischen und bauchrednerischen Künste zum Besten geben. Den krönenden Abschluss bildete wie immer Eberhard Gärtner mit seinem Rednerbeitrag. Traditionell endet die Sitzung mit dem gemeinsam gesungenen Gattenhofener Faschingshit.
Nach dem Motto „Liebe Leut seid nicht erlegen, in Gattenhofen ist nun die Zeit zugegeben, wo ma sich verabschied‘ muss, wir hoffen es war ein Hochgenuss“ verabschiedeten sich die Sitzungspräsidenten und die Akteure von dem ausverkauften Saal. Nach den Aufführungen feierten die Gäste bis in die Morgenstunden mit Musik und Tanz mit der Hauskapelle „New Swings“ weiter. ld

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