Weiter warten auf die Verkehrsfreigabe

Ungeduld der Autofahrer wegen der schon lange fertigen, aber immer noch nicht befahrbaren Tangente wächst

ROTHENBURG – Wann kann die neue Ostspange zwischen der Ansbacher Straße und der Erlbacher Straße nun endlich ihrer Bestimmung übergeben werden? Die Ungeduld vieler Autofahrer wächst.

Sicherheit geht vor: Brückengeländer und lange Stahlrohr-Konstruktion zu beiden Seiten davon. Fotos:Weber

„Warum dauert das denn so lang?“, „Was muss denn noch gemacht werden, damit endlich eröffnet wird?“, „Eine echte Zumutung!“ So oder so ähnlich sind die Äußerungen, in denen der Unmut zum Ausdruck kommt.

Langes Geländer

Wie berichtet, ist das fehlende Brückengeländer, das die nach dem sonstigen Baufortschritt schon vor Weihnachten mögliche Verkehrsfreigabe auf Februar verschoben hat, inzwischen montiert. Zusätzlich gibt es zu beiden Seiten der Brücke auf der Westseite noch ein über mehrere hundert Meter verlaufendes Geländer aus Stahlrohr. Allerdings kann all das nicht, wie bei der Planung angenommen, zur Eröffnung verhelfen.

Derzeit bei Joggern beliebt: Parallelweg an der Tangente.

Denn es hat sich im Nachhinein seitens der Regierung von Mittelfranken als Förderbehörde herausgestellt, dass für die zu weiten Teilen auf einem Damm verlaufende Straße bei den dort zugelassenen Geschwindigkeiten Leitplanken unabdingbar sind. Die sind zwar schnell nachgeordert worden, aber leider nicht sofort lieferbar. Ohne Leitplanken darf die Tangente aber aus Sicherheitsgründen nicht für den Verkehr freigegeben werden. So bleibt keine andere Wahl: Es muss abgewartet werden, bis die Leitplanken geliefert und auch montiert sind. „Noch zwei, drei Wochen vielleicht, dann wissen wir mehr,“ meinte gestern Stadtbaudirektor Michael Knappe auf unsere Anfrage etwas vertröstend. Es gebe zwar einen Liefertermin für die Leitplanken, aber keiner wisse, ob der gehalten werde.

Gebranntes Kind

Die Stadt Rothenburg ist mit ihren Projekten zuletzt ein gebranntes Kind. Das betrifft nicht nur die Tangente mit den Problemen zunächst beim Brückengeländer und jetzt bei den Leitplanken. Schon zum Schuljahresbeginn im vergangenen September sollten die drei Wartehäuschen an der neu gebauten Schulbushaltestelle vorm Spitaltor stehen. Sie fehlen bis heute. Die beauftragte Firma kann den zugesagten Liefertermin nicht einhalten. Als Übergangslösung wurde zwar ein Container aufgestellt. Der ist aber viel zu klein, um alle wartenden Schulkinder auf einmal aufzunehmen. Die draußen bleiben müssen, können nur hoffen, dass es das Wetter gnädig mit ihnen meint. -ww-

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