Größerer Einschnitt

Gebsattler Ortsdurchfahrt wegen Baugebiets-Anbindung gesperrt

GEBSATTEL – Seit gestern steht die südliche Anbindung Rothenburgs über die Ortsdurchfahrt Gebsattel Richtung Neusitz nicht mehr für den Verkehr zur Verfügung. Für voraussichtlich sechs Wochen muss sie wegen der Bauarbeiten am neuen Siedlungsgebiet „Am Schleifweg“ gesperrt bleiben.

Seit gestern gesperrt: Verbindung nach Rothenburg an der Anbindung des neuen Gebsattler Baugebiets. Foto: Weber

Mit dem Pkw kann die kleine Umfahrung über Dorfmitte (Weisengasse) und die Anbindung südlich der Haltenbrücke genutzt werden. Schulbusse genießen eine Extraregelung. Hintergrund der Vollsperrung: An der Verbindung ins neue Baugebiet muss die gesamte Zugangssituation verändert und als sogenannte „Trompete“ angelegt werden, was größere Eingriffe in die Böschung und in den Geh-und Radweg erfordert. Bürgermeister Gerd Rößler betont auf Anfrage unserer Redaktion, der jetzt vorgenommene Einschnitt ins Verkehrssystem sei erforderlich gewesen, um die umfangreichen Arbeiten schnell zum Abschluss bringen zu können.

Wo das Ortschild (das künftig weiter nach draußen wandern wird) am nördlichen Ortsende bislang steht, soll eine Aufweitung der Straße mit Querungshilfe für die Fußgänger entstehen. „Als Verbindung zwischen dem Sonnenbuck und Am Schleifweg,“ betont Gerd Rößler. Die Leitungen des neuen Baugebiets müssen auf der anderen Straßenseite angebunden werden. Beim Schmutzwasser über ein 200er Rohr. Ein Ringschluss mit Anbindungen an den Sonnenbuck und ans Baugebiet am Kiefernweg sichert die Wasserversorgung.

Das Regenwasser wird zunächst in einem Stauraumkanal, in einer Sedimentationsanlage (beides bereits im Bett des bisherigen Geh- und Radwegs verwirklicht) gesammelt, bevor es von dort abfließt Richtung Tauber. Außerdem sind Zisternen von jeweils 11 Kubikmeter Inhalt pro Grundstück vorgesehen, um es für Gartengießen und Co. nutzen zu können.

In Kürze beginnt beim neuen Baugebiets mit 31 Parzellen das Rennen der potentiellen Käufer um Zuschlag. Die Liste der Bewerber ist, so der Bürgermeister, dreimal so lang wie die der zu vergebenden Bauplätze. -ww-

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