Eine schöne Facette

Bezirksrat Lindörfer lobt Festspiel und sein Historiengewölbe

ROTHENBURG –  Über 25000 Besucher im Jahr: Das „Historiengewölbe mit Staatsverlies“ mit seinem Schwerpunkt „Dreißigjähriger Krieg“ ist eine wichtige  Einnahmequelle und auch Facette der Eigendarstellung für den Verein Historisches Festspiel „Der Meistertrunk“. Davon konnte sich jetzt Bezirksrat Herbert Lindörfer als Kulturbeauftragter des Bezirkstags bei einem Besuch ein eigenes Bild machen.

H. Lindörfer (2.v.re.) mit A. Zierer, B. Schmid und H. Haitchi (v.li.).Foto: M. Schmid

Festspielvorsitzender Alexander Zierer begrüßte ihn: „Wir freuen uns über das große Interesse, das vom Bezirk Mittelfranken an unserem kleinen, aber feinen Museum gezeigt wird. Wir empfinden es als hohe Auszeichnung, dass der Kulturbeauftragte des Bezirks sich die Zeit genommen hat, sich umfassend über das Museum und auch über unseren Verein zu informieren.“

Stellvertretende Vorsitzende Barbara Schmid erläuterte dem Gast bei dieser Gelegenheit das Marketingkonzept. Museumsleiter Hans Haitchi stellte ihm mit viel historischen Angaben das Museum vor. Herbert Lindörfer würdigte das Engagement: „Besonders beeindruckt bin ich von den weit über 25000 Besuchern des Museums im Jahr. Hier sieht man eindrucksvoll, wie sich engagierte ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder des Vereins lohnt. Begeistert bin ich auch von den Exponaten mit besonderem historischen Wert.“

Er sicherte Vereinsvorsitzendem Alexander Zierer zu, die Bemühungen des Vereins um Zuschussmittel beim Bezirk Mittelfranken nachhaltig zu unterstützen: „Der Verein braucht hier Unterstützung um das Museum und seine Exponate auch für die  kommenden Generationen zu erhalten. Solche Fördermittel sind zur direkten Förderung des ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder sicher sehr gut angelegt.“

Das von dem Verein Historisches Festspiel „Der Meistertrunk“ unterhaltene Museum liegt in exponierter Lage in Gewölben hinter dem Eingang zum Lichthof des Rathauses von der Herrngasse. Seit 1966 wird dort in eindrucksvoller Darstellung die Situation der Stadt während der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gezeigt. Im Mittelpunkt steht die Legende um die Eroberung Rothenburgs durch kaiserliche Truppen im Jahre 1631. Insgesamt zwölf Gewölbe geben dazu interessante Einblicke. Zudem kann das Verlies der ehemaligen Reichsstadt besucht werden. Es gilt als ältestes Gefängnis Rothenburgs. Der legendäre Bürgermeister Heinrich Toppler fand hier im Jahr 1408 unter ungeklärten Umständen den Tod. Die Festspieler versammeln sich diesen Samstag um 20 Uhr im „Rappen“ zur Jahreshauptversammlung.                   -ww-

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