Ein schöner Höhepunkt

Festzug, Lagerleben und Feuerwerk, würdiger Abschluss der Heimattage 2015

SCHILLINGSFÜRST – Ein fulminantes Abschlussfeuerwerk war am Sonntagabend der akustische und optische Schlusspunkt unter das 12. Schillings­fürs­ter Heimatfest, welches in diesem Jahr unter dem Motto „Liebenswerte Heimat“ mit einem über zwei Wochen reichenden Festprogramm gefeiert wurde. Landrat Dr. Jürgen Ludwig als Schirmherr der Veranstaltung durfte nach seinen Worten „wundervolle Eindrücke“ mitnehmen.

Florales Meisterwerk: Das Stadtwappen wird auf dem Wagen im Festzug präsentiert.

Florales Meisterwerk: Das Stadtwappen wird auf dem Wagen im Festzug präsentiert.

Der pyrotechnischen Darbietung am Ende war ein Feuerwerk der Veranstaltungen mit unterschiedlichsten Farben, Stimmungen, Klängen und vor allem auch optischen Eindrücken vorausgegangen. Das Festwochenende hatte schon am Freitag mit einem Schulfest der örtlichen Mittelschule sowie einem „Tag der offenen Tür“ bei der Firma Dinzl begonnen, ehe am Abend Bürgermeister Michael Trzybinski beim Heimatabend für Bürger, Vereine und Betriebe mit der „Röttinger Blasmusik“ den offiziellen Bieranstich vornahm.

Am Samstag fanden neben einem Jenisch-Kongress im Brunnenhaus und einem Heimatnachmittag anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Vereins für Tourismus- und Heimatpflege Schillingsfürst-Frankenhöhe auch noch die Eröffnung einer zweitägigen Leistungs- und Gewerbeschau sowie ein Stimmungs- und Showabend mit den „Gollachgauer Musikanten“ statt.

Beim Lagerleben: Zwei Kontrahenten tragen ihren Streit mit dem Säbel aus. Fotos: Meyer

Beim Lagerleben: Zwei Kontrahenten tragen ihren Streit mit dem Säbel aus. Fotos: Meyer

Gleichzeitig setzte im evangelischen Pfarrgarten ein buntes Treiben mit verschiedenen historischen Gruppen aus ganz Süddeutschland im dortigen Bauernlager ein. Mit dabei natürlich auch die Mitglieder des „Schillingsfürs­­ter Bauernhaufens“.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst im Pfarrgarten fanden am Festsonntag Führungen in der Ludwig-Doerfler-Galerie statt. Höhepunkt des ge­samten Festprogramms war jedoch ein großer Umzug mit zahlreichen historischen und zeitgeschichtlichen Gruppen sowie Musikkapellen und Vereinen unter dem Motto „55 Jahre Stadterhebung Schillingsfürst“, welcher sich in einem langen Wurm farbenprächtig und bei bestem Wetter unter den Augen zahlreicher Besucher durch die Straßen der Schlossstadt bewegte.

„Erste Adresse im Landkreis“

Im Festzelt angekommen, dankte das Stadtoberhaupt den zahlreichen Mitwirkenden und Ehrenamtlichen sowie dem extra für das Fest ins Leben gerufenen Festkomitee für zwei unvergessliche Wochen in Schillingsfürst. Namentlich nannte er Chef­organisator Helmut Schurz, welcher bereits zum vierten Mal für den Festzug verantwortlich zeichnete. Aber auch der örtlichen Stadtkapelle und der Freien Wähler-Gemeinschaft mit ihren jeweiligen Vorsitzenden Frank Hofmann und Hartmut Gröner, welche zusammen die Festgemeinschaft bildeten, galt der Dank.

„Schillingsfürst war an diesem Wochenende die erste Adresse im Landkreis Ansbach“, so Trzybinski, der damit auf die Anwesenheit zahlreicher hoher politischer und anderer Würdenträger abzielte. Neben zahlreichen Ehrengästen konnte er Besucher aus den Niederlanden, Frankreich, Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika willkommen heißen, welche schon am südlichen Ortseingang in Form eines floralen Stadtwappens einladend empfangen worden waren.

Mit der Schillingsfürster Stadtkapelle unter der Leitung von Jürgen Strauß und dem „Dragoner Blech“ klang das Heimatfest, welches nur alle fünf Jahre in Anlehnung an die Stadterhebung am 4. November 1959 abgehalten wird, musikalisch aus. Bis zum 13. Heimatfest im Jahre 2020 will das Stadtoberhaupt die Kommune einer „positiven Entwicklung nach vorne“ zuführen, wie es in seinem Grußwort betonte. hm

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