Andere Art Musizieren zu vermitteln

Am 1. Oktober eröffnet in der Gesnerstraße „Musica convivo“ – Hohes Ideal der Vernetzung

ROTHENBURG – Ihr neues Atelier in der Gesnerstraße 10 eröffnet die familiengeführte Klavier-Musikschule „Musica convivo“ am Samstag, 1. Oktober, mit einem Sektempfang, mit Kaffee, Kuchen und anderen Gaumenfreuden sowie mit Live-Musik. Wer möchte, kann dabei gleich in die Tasten greifen: Klavierspielen erwünscht oder, wie man es in Musikerkreisen nennt: Open Pianos.

David Kreiselmeier Rosenzweig (30) und seine Frau Marie Luise Kreiselmeier (30) haben beide in Wiesbaden Musik studiert und dort auch zehn Jahre lang gemeinsam eine Musik-Klavierschule betrieben.

Kreiselmeiers mit Johann und Valentin im offenen Musizierraum vor Flügelgemälde mit Rothenburg-Silhouette.  F.:ww

Kreiselmeiers mit Johann und Valentin im offenen Musizierraum vor Flügelgemälde mit Rothenburg-Silhouette. F.:ww

Sie wünschten sich mehr Lebensqualität. Die Überzeugung für den neuen Berufs- und Familienstandort, der unweit vom Geburtsort der Frau entfernt liegt, hat sie nach Rothenburg verschlagen. Beide wollen die etwas andere Art Musik lernen vermitteln und dabei ihren Schülerinnen und Schülern besonders auch kreatives Klavierspiel in einem stilübergreifenden Lern- und Unterrichtskonzept nahebringen. Nicht zuletzt haben sie mit und in ihrer „Musica convivo“ auch das hohe Ideal der Vernetzung mit anderen Künsten im Auge. Das wird gleich bei der Eröffnung deutlich. Als Wandschmuck sprechen Bilder von Sabine Joas an. Eine Klavierlehrer-Kollegin aus Mannheim stellt eigens zum Auftakt von „Musica convivo“ Exemplare ihrer Bücher mit Klavierstücken für Kinder zur Verfügung.

„Das hier soll eine Begegnungsstätte sein, in der jeder Musik machen kann. Wir sehen uns überhaupt nicht in Konkurrenz zur städtischen Musikschule, sondern als Ergänzung. Es besteht ein guter Kontakt,“ betont der gebürtige Geraer David Kreiselmeier Rosenzweig. Im unteren Raum lädt einer von insgesamt drei Flügeln zum Spielen ein. Die zwei anderen stehen nebeneinander in einem Unterrichtsraum einen Stock höher. Schüler und Lehrer sollen beim Griff in die Tasten auf Augenhöhe agieren. In einem weiteren Raum der Unterrichtsetage warten zwei Klaviere darauf bespielt zu werden. Geübt werden soll von den Schülerinnen und Schülern möglichst vor und nach dem Unterricht gleich an Ort und Stelle.

Die beiden Söhnchen Johann (3) und Valentin (1) gehören zum experimentierfreudigen, sympathischen und ganz jungen Nachwuchs in der Klavier-Musikschule „Musica convivo“. -ww-

Ein Kommentar zu Andere Art Musizieren zu vermitteln

  1. Michael Linsner sagt:

    Ich war in Wiesbaden drei Jahre lang Schüler von David und habe in dieser Zeit eine Menge Gutes gelernt. Daher kann ich auch bestätigen, dass man dort, wenn man im fortgeschrittenen Lebensalter mit dem Klavierspiel beginnt, sehr gute Lernerfolge erzielen kann. Ich wünsche David und seiner Familie alles Gute und Glück bei diesem tollen Unternehmen.

    Michael Linsner, Wiesbaden

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