Schwarzbeck ins Amt eingeführt

Diakon versieht die Pfarrstelle Steinsfeld und die Kirchengemeinden Gattenhofen und Bettwar

STEINSFELD – Mit einem festlichen Gottesdienst ist Diakon Jörg Schwarzbeck in sein Amt als neuer Seelsorger und Inhaber der Pfarrstelle Steinsfeld mit weiteren Kirchengemeinden in Gattenhofen und Bettwar eingeführt worden. Begleitet von den Kirchenvorständen der drei Kirchengemeinden, Kolleginnen und Kollegen des Pfarrkapitels sowie Deka­natsleitung und Vertretung der Rummelsberger Brüderschaft zog er in die Steinsfelder Kirche ein.

Pfarrer Ehninger, Dekan Gross und Rektor Breitenbach segnen den Diakon. Fotos. privat

Dort übernahmen Pfarrer Karl-Heinz Gisbertz und der Steinsfelder Kindergarten die Begrüßung. Die Kinder sangen mit ihren Erzieherinnen das Lied „Schön, dass Du da bist“.

Dekan Hans-Gerhard Gross leitete gemeinsam mit Rektor Dr. Günter Breitenbach von der Rummelsberger Brüderschaft die offizielle Einführungshandlung. Bei der Einsegnung sprachen die Vertrauensleute der Kirchengemeinden und Pfarrer im Ruhestand, Gottfried Ehninger, Diakon Schwarzbeck den Segen zu.

In seiner Predigt sprach der neue Inhaber der drei Pfarrstellen im Bereich der Kommune Steinsfeld von Hoffnung und Vertrauen auf Jesus im Auf und Ab unseres Lebens. Der Steinsfelder Bürgermeister Hans Beier, die Kirchenvorstandsvertreter Nicole Würflein (Steinsfeld), Gertraud Blumenstock (Gattenhofen) und Michael Graiger (Bettwar) und Pfarrerin Katharina Winkler äußerten in herzlichen Grußworten ihre Freude über die Neubesetzung der Pfarrstelle.

Klingender Rahmen

Musikalisch ansprechend und abwechslungsreich wurde der Gottesdienst mit Orgelspiel, vom Posaunenchor und mit Violinenklängen ausgestaltet. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher herzlich eingeladen in die Zehntscheune.

Hier gab es ein reichhaltiges Buffet von süßen und deftigen Speisen und Kaffee, das von den Gemeindegliedern und der Familie gestellt wurde. Für den neuen Inhaber der drei Pfarrstellen war das an diesem Nachmittag Gelegenheit, viele Glückwünsche entgegenzunehmen, in Gesprächen bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Der neue Geistliche freut sich über das Kirchengemälde.

Jörg Schwarzbeck ist gebürtiger Bayreuther. Er hat 2005 seine fünfjährige Ausbildung in Rummelsberg abgeschlossen. Erste Dienststelle war in direkter Folge an St. Jakob in Rothenburg mit dem Hauptarbeitsgebiet der Kinder- und Jugendarbeit sowie Organisation und Ausrichtung des Konficamps in Italien.

2010 heiratete er seine Frau Julia (eine gebürtige Rothenburgerin), 2011 schloss er die zweijährige, berufbegleitende, Katechetenausbildung ab, die ihn berechtigt Religionsunterricht zu erteilen. 2012 änderte sich seine Stelle nach dem Landesstellenplan.

Ausgedehnt

Sie wurde ausgedehnt auf die Gemeinden St. Jakob, Detwang und Heilig Geist in Rothenburg, Leuzenbronn und Bettenfeld. Hinzu kamen dadurch andere Arbeitsbereiche von Mutter-Kind-Gruppen bis zu den Senioren.

Im gleichen Jahr kam Tochter Sinja auf die Welt. 2014 erfolgte der Stellenwechsel nach Uffenheim an die dortige Von-Bomhard-Schule als Religionslehrer und Abteilungsleiter des ansässigen Internates. 2017 ging es zurück in das Dekanat Rothenburg als Religionslehrkraft und Vakanzvertretung der Pfarrstelle in Steinsfeld für die Kirchengemeinden Steinsfeld, Gattenhofen und Bettwar. Eine halbe Stelle war dabei vorgesehen für Gemeindedienst, Gottesdienste, Konfirmandenarbeit, Kasualien wie Beerdigungen, Hochzeiten und Seelsorgebesuche.

Schon 2018 signalisierten die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden einstimmigt, sich eine Stellenbesetzung durch ihn, einen Diakon aus Rummelsberg, vorstellen zu können.

Berufsgruppenübergreifend

Seit dem 1. Februar ist Jörg Schwarzbeck zur berufsgruppenübergreifenden Besetzung der „Pfarrstelle Steinsfeld entsandt und mit allen Rechten und Pflichten eines Diakons für die Pfarrstelle und das Pfarramt zuständig. Eine in der Landeskirche nicht unübliche Regelung.

Im Fall Steinsfeld ist damit drei Seiten gedient: Die Gemeinden freuen sich, wieder einen festen, ihnen ja nicht unbekannten, Seelsorger und Ansprechpartner zu haben. Im Hinblick auf die bestehenden und künftigen Vakanzen im Dekanat (Windelsbach und Ohrenbach) ist es wichtig, dass er Unterstützung leisten kann. Er und seine Familie freuen sich sehr, dass das Arbeitsgebiet im De­kanat Rothenburg geblieben ist und sie weiter bei Freunden und Familie sein können. -ww-

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